Fahrbare Regalanlagen benötigen gegenüber stationären Regalen erheblich weniger Platz, da sie insgesamt nur einen Gang benötigen, um das gelagerte Material zu entnehmen.
Die Aufbauten, d.h. die Tragrahmen und Inneneinrichtungen sind bei beiden Varianten identisch. Dies hat den großen Vorteil, dass durch Ergänzung aus einem Standregal ein Rollregal werden kann.
Die Aufbauten werden auf einen Fahrwagen montiert, der auf entsprechenden Führungs- und Laufschienen "fährt", die in/auf den Boden eingebaut werden.
Durch den sog. Drehstern an der Bedienseite lassen sich dann ein oder mehrere Wagen gleichzeitig verschieben. Dieser manuelle Antrieb ist überwiegend ohne große Muskelkraft zu bedienen. Ab einem gewissen Widerstand kann es aber nötig sein, aufgrund der Belastung einen elektrischen Antrieb einzubauen. Aus Kostengründen ist aber i.d.R. ein manueller Antrieb einem Elektroanrieb vorzuziehen.
Bei einer Kombination von Stand- und Fahrregalen in einem Raum kann man die Standregale mit einem Sockel in Höhe des Fahrwagens versehen, mit dem man den Höhenunterschied ausgleichen kann.
Synonyme für Fahrbare Regalanlagen sind auch Rollregale oder Verschieberegale. Ihnen gegenüber haben Standregale ein schlechteres Raum-Lager-Verhältnis.